
# DPAC T2 Generator

Der **AerariumChain DPAC T2 Generator** ist eine Desktop-Anwendung (macOS und Windows, mit Lizenz), die AerariumChain den Digitalisierungsdienstleistern und der Digital Library zur Verfügung stellt. Sie erstellt die **T2-Aktualisierungspakete** für 3D-Objekte und Gigapixel, prüft sie vor dem Packen, schreibt sie auf eine externe Festplatte und stellt ein **Prüfzertifikat** aus, mit dem Protokoll aller Kontrollen und den Paradaten-Dokumenten im Anhang.

Ein T2-Paket ist ein *Delta* auf dem bereits von DPAC aufgenommenen T1-Paket: Es enthält das aktualisierte METS (`RECORDSTATUS="UPDATE_3D"`, Header-ID gleich der von DPAC vergebenen Ressourcen-UUID), den Ordner der **Paradaten** (den Bericht zur Aufnahmekonfiguration und den Verarbeitungsbericht) und den Ordner **RAW_3D** mit den Rohdaten der Aufnahme. Die bereits im T1 enthaltenen Bilder (das Vorschaubild und die Rendering-Ansichten) kommen auch in das T2, Byte für Byte aus dem T1-Paket kopiert und mit den Prüfsummen des METS geprüft; Master und Derivat bleiben Verweise (Option: nur Bilder, alle T1-Dateien, keine).

Das Werkzeug hat zwei Teile: einen **Builder** (eine geführte Prozedur) und einen **Prüfer** (die Kontrolloberfläche mit den Bereichen der erzeugten und der fehlgeschlagenen Pakete). Alles, was das Fenster tut, lässt sich auch über eine **lokale HTTP-API** steuern, sodass ein Dienstleister den Packager in sein eigenes System einbinden und die Oberfläche für die manuelle Arbeit am PC behalten kann.

## Installation, Anmeldung und Lizenz

Die App funktioniert nur mit einem **Konto des AerariumChain Hub** und einer **aktiven Lizenz**. Der Lizenzinhaber (für die Digital Library: AerariumChain) legt fest, welche Konten sie nutzen dürfen und auf wie vielen Computern.

**Installer herunterladen.** Im Hub, Menü **DPAC → DPAC T2 Generator**, zeigt die Seite die Lizenz des Kontos und die Schaltflächen für macOS (Apple Silicon oder Intel) und Windows. Der Download wird auf das Konto protokolliert. Ohne aktive Lizenz sind die Schaltflächen deaktiviert.

**macOS.** Die `.dmg`-Datei öffnen und die App in den Ordner Programme ziehen. Die App ist von Apple signiert und notarisiert: Sie öffnet sich ohne Warnung. Falls macOS dennoch eine Meldung zu einer nicht überprüften App zeigt (etwa bei einer von einem USB-Stick kopierten Datei), **Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit** öffnen und **Dennoch öffnen** wählen, oder Rechtsklick auf die App → **Öffnen**.

**Windows.** `AerariumChain DPAC T2 Generator Setup <Version>.exe` ausführen und der Installation folgen (der Ordner ist wählbar). Solange der Installer nicht mit dem Windows-Codesignaturzertifikat signiert ist, kann eine dieser Meldungen erscheinen:

| Meldung | Was zu tun ist |
|---|---|
| **„Der Computer wurde durch Windows geschützt“** (Microsoft Defender SmartScreen) | auf **Weitere Informationen** klicken, prüfen, dass die App „AerariumChain DPAC T2 Generator“ ist, dann **Trotzdem ausführen** |
| Der Browser meldet die Datei als **„nicht häufig heruntergeladen“** | in der Download-Liste **Beibehalten** wählen (Edge: … → Beibehalten → Mehr anzeigen → Trotzdem beibehalten) |
| **„Die intelligente App-Steuerung hat eine App blockiert“** | bei aktiver intelligenter App-Steuerung öffnet Windows keine unsignierten Apps: [kontaktieren Sie uns](https://aerariumchain.com/de/contact/) für die signierte Version. Der Status steht unter **Windows-Sicherheit → App- & Browsersteuerung → Intelligente App-Steuerung** |
| Das Virenschutzprogramm des Unternehmens stellt die Datei unter Quarantäne | die IT-Administration bitten, den Installer und den App-Ordner zuzulassen |

**Erster Start.** Die App zeigt die **Lizenzvereinbarung** (EULA) zum Akzeptieren und bittet dann um die Anmeldung mit dem Hub-Konto: Dieselbe Sitzung liest die Hub-Daten, eine zweite Anmeldung gibt es nicht. Lizenzcode, Inhaber und Ablaufdatum stehen oben; derselbe Code steht auf dem Zertifikat und im Prüfpaket jedes erstellten Pakets.

**Lizenz.** Jeder Computer, auf dem man sich anmeldet, belegt eine Installation der Lizenz (erneutes Öffnen auf demselben Computer belegt keine weitere). Die Lizenz wird alle 30 Minuten online erneuert; ohne Netzwerk läuft die App bis zu 72 Stunden. Bei Ablauf oder Sperrung hält die App an und nennt den Ansprechpartner.

**Updates.** Neue Versionen laden sich selbst herunter und werden beim Neustart installiert (siehe unten).

## Was das Werkzeug erzeugt

Für jedes Paket erhält die Zielfestplatte einen Ordner mit dem Namen der Lieferung, sodass die Liste eine Zeile pro Werk zeigt:

```
<ziel>/CANTIERE_LOTTO_PK_T2/
  CANTIERE_LOTTO_PK_T2.zip               die Lieferung für die Digital Library
  CANTIERE_LOTTO_PK_T2_CERTIFICATO.pdf   Prüfzertifikat
  CANTIERE_LOTTO_PK_T2_VERIFICA.zip      das Prüfpaket für die Qualitätskontrolle (siehe unten)
  CANTIERE_LOTTO_PK_T2/                  die Lieferung, ungepackt, mit dem Namen des ZIP (darauf laufen die Kontrollen)
    <praefix>.xml                        METS T2 (UPDATE_3D, UUID DPAC, echte SIZE und MD5)
    <praefix>_PARADATA_3D/               Aufnahmekonfiguration / Erfassungsblatt und Verarbeitungsbericht (PDF)
    <praefix>_RAW_3D/                    Rohdaten: Artec-Export (PLY + Fotos), Dateien, .acraw-Container oder Originalprojekt
    <praefix>_Thumbnail_3D/              Vorschaubild bereits im T1, auch im T2
    <praefix>_6ViewImages_3D/            Rendering-Ansichten bereits im T1, auch im T2
  CANTIERE_LOTTO_PK_T2_VERIFICA/         das Prüfpaket, ungepackt, mit dem Namen seines ZIP
```

Das Liefer-ZIP enthält nur den Inhalt des Ordners `CANTIERE_LOTTO_PK_T2/`. Alles andere bleibt außerhalb der Lieferung.

Für ein **Gigapixel** (D.PaC-Material HQ) hat das T2 dieselbe Form: das METS des Gigapixel-T1 mit dem Aktualisierungsstatus (`UPDATE_HQ` oder `UPDATE_2D`, falls die Digital Library es verlangt: wählbar in den Einstellungen), die Ordner `<Präfix>_PARADATA_HQ` und `<Präfix>_RAW_HQ` und als Rohdaten die **Eingabebilder des Fotomosaiks in RAW DNG** mit mindestens einer Aufnahme mit dem **ColorChecker**, wie vom Ministerium verlangt. Der Verarbeitungsbericht beschreibt Stitching, Ausrichtung, Farbkalibrierung und das Masterbild.

Die Paketstruktur, die METS-Transformation und die Prüfsummenregeln sind dieselben wie in der Pipeline des AerariumChain Hub: Ein mit dem Werkzeug erstelltes Paket ist identisch mit einem vom Hub erzeugten.

![Die Prüfansicht: das geprüfte Paket, die erzeugten Pakete und die fehlgeschlagenen mit ihren Problemen](/downloads/dpac-t2-verifica.png)

## Ein Paket von Hand erstellen

Der Bereich **T2-Paket erstellen** ist eine Prozedur in fünf Schritten.

1. **T1-METS**: das exakte mit dem T1 aufgenommene METS, aus einer lokalen Datei, von einer URL oder direkt aus dem **AerariumChain Hub** gelesen (Anmeldung mit den Hub-Zugangsdaten, Wahl des Hive und des Werks: Das Werkzeug lädt das T1-METS, die DPAC-UUID, das Erfassungsblatt des Site Managers und den Stand des Derivats). Mit dem T1 kommt auch sein Paket (vom Hub werden nur die nötigen Einträge gelesen), aus dem Vorschaubild und Rendering-Ansichten in das T2 übernommen werden.
2. **Identifikation**: Baustellencode, Loscode und PK (sie benennen das ZIP), das Paketpräfix (es benennt das METS und die Ordner), die **von DPAC nach der T1-Aufnahme vergebene Ressourcen-UUID**, Titel und Inventarnummer.
3. **Paradaten**: Die beiden Berichte können aus den Formularen erzeugt werden (das Werkzeug bildet die MiC-Vorlagen nach) oder als fertige PDF beigefügt werden; weitere Dokumente können ergänzt werden.
4. **RAW 3D**: die Rohdaten der Aufnahme in einer von vier Formen:
   - der **Export aus dem Artec-Studio-Projekt** mit der CLI `aec_artecViewer`, demselben Werkzeug, das der AerariumChain-GPU-Knoten ausführt: ein rohes PLY pro Scan (jeder Frame wie aufgezeichnet) plus die **Fotos der Scans** (die Bilder der Texturkamera, verlustfreies PNG, `<praefix>_RAW_NN_INP_NNNN.png`), im METS als Eingabebilder aufgeführt. Die Filter sind die der CLI (`kind`, `scan-geometry`, `target-total`, `max-size`, `on-oversize`): ein ausgeschlossener oder wegen der Größe abgelehnter Scan hinterlässt weder PLY noch Fotos, eine fusionierte oder unvollständige Datei lässt den Export scheitern (Herkunftsprüfung des DPAC-Servers). Das Projekt kann ein lokaler Ordner oder ein ZIP sein oder das im Hub registrierte, das vor dem Export heruntergeladen wird;
   - **Rohdateien** (ein PLY pro Scan, Bilder, E57 ...), kopiert und gehasht;
   - das **offene Format `.acraw`** (AerariumChain Raw): statt loser Dateien ein einziger Container mit Manifest, SHA-256 jeder Datei und Root-Hash, von jedem ohne proprietäre Software prüfbar; gilt für ausgewählte Rohdateien wie für den Artec-Export (PLY pro Scan + Fotos); Spezifikation unter [github.com/aerariumchain/acraw-spec](https://github.com/aerariumchain/acraw-spec);
   - das **Originalformat** der Aufnahmesoftware: der Projektordner ohne Neukomprimierung gezippt, oder ein Archiv Byte für Byte kopiert.
5. **Ziel**: die externe Festplatte (eingehängte Volumes und freier Platz werden aufgelistet), automatische Prüfung, ZIP (ZIP64 bei Bedarf) und Zertifikat.

![Der Schritt RAW 3D: Export aus dem Artec-Projekt mit der eingebauten CLI (PLY pro Scan + Fotos), Filter der CLI](/downloads/dpac-t2-raw.png)

Aus dem Hub heraus kann das Werkzeug auch den **Hub selbst** bitten, das T2 zu erstellen: Die rohen PLY werden auf einem GPU-Knoten aus dem Scannerprojekt exportiert und das Paket wird dort zusammengestellt.

![Die geführte Prozedur: T1-METS aus dem Hub, Identifikation, Paradaten, RAW 3D, Ziel](/downloads/dpac-t2-crea.png)

## Ein Paket prüfen

Der Bereich **Pakete prüfen** nimmt den Paketordner (vor dem Packen) oder ein bereits erstelltes ZIP an. Die Kontrollen umfassen:

- das METS: wohlgeformtes XML, `PROFILE`, `OBJID`, Header (`RECORDSTATUS`, UUID, `CREATEDATE`, Agenten), beschreibende und administrative Abschnitte, die Pflichtfelder der technischen 3D-Metadaten, doppelte Bezeichner;
- den Dateiabschnitt: `USE`-Vokabular, die Gruppe `FG_3D` des T1, die Gruppen `STORAGE` und `RAW_3D`, die Namen der Paradaten-Dokumente;
- jede in den T2-Gruppen deklarierte Datei: Vorhandensein, `SIZE`, `MD5`, `MIMETYPE`, `CREATED`, `ADMID`; die Signatur der PDF; den Header der PLY; die `.acraw`-Container (Containerregeln, Manifest, Hashes, Root-Hash, Struktur);
- die Delta-Semantik: keine Datei des T1 im Paket, keine undeklarierte Datei;
- den Vergleich mit dem T1-METS, wenn es angegeben ist;
- wahlweise den öffentlichen METS-ECO-MiC-Validator des ICDP.

Zwei Bereiche halten die Historie fest: **erzeugte Pakete** (Prüfung bestanden) und **fehlgeschlagene Pakete**, jeweils mit den gefundenen Problemen. Jede Regel hat einen stabilen Bezeichner (`HDR-ID`, `FSEC-STORAGE`, `FILE-MD5` ...), der auch im Zertifikat und in den API-Antworten erscheint.

## Das Prüfpaket für die Qualitätskontrolle

Neben jeder Lieferung schreibt das Werkzeug ein **Prüfpaket**: den Ordner `CANTIERE_LOTTO_PK_T2_VERIFICA/` und seine Kopie `CANTIERE_LOTTO_PK_T2_VERIFICA.zip` (die ungepackten Ordner lassen sich in den Einstellungen abschalten). Es ist für die Qualitätskontrolle der Digital Library gedacht: wer das Liefer-ZIP erhält, kann prüfen, dass es unversehrt angekommen ist, das Protokoll der Kontrollen lesen und nachvollziehen, wie es gebaut wurde, ohne das Paket zu öffnen. Für das Paket `3D03CE01_LDIG013_PK0000002_T2` enthält es:

| Datei | Was es ist und wozu es dient |
|---|---|
| `3D03CE01_LDIG013_PK0000002_T2_CERTIFICATO.pdf` | das Prüfzertifikat (siehe unten), Kopie des Zertifikats neben dem ZIP |
| `3D03CE01_LDIG013_PK0000002_T2.zip.md5` | der MD5-Fingerabdruck des Liefer-ZIP im `md5sum`-Format: der Hash, zwei Leerzeichen, der Dateiname. Aus dem Ordner mit dem ZIP: `md5sum -c 3D03CE01_LDIG013_PK0000002_T2.zip.md5` (Linux), `md5 -r 3D03CE01_LDIG013_PK0000002_T2.zip` (macOS), `certutil -hashfile 3D03CE01_LDIG013_PK0000002_T2.zip MD5` (Windows). Stimmt der Hash, ist das erhaltene ZIP Byte für Byte das erzeugte |
| `3D03CE01_LDIG013_PK0000002_T2.zip.sha256` | derselbe Fingerabdruck mit SHA-256 (`sha256sum -c …` unter Linux, `shasum -a 256 -c …` unter macOS): robuster als MD5 und auch im Zertifikat abgedruckt |
| `rapporto.json` | das vollständige Protokoll der Kontrollen, maschinenlesbar: `ok`, `errors`, `warnings`, die Liste `items[]` (jede Kontrolle hat einen stabilen `id` wie `HDR-ID`, `FSEC-STORAGE`, `FILE-MD5`, `T1-FILES`, eine Stufe `level` `error|warn|info|ok`, die Meldung und die betroffene Datei) und `summary` (Typ, OBJID, DPAC-UUID, RECORDSTATUS, Zähler, Inventar mit MD5) |
| `build.json` | wie das Paket gebaut wurde: die Build-Spezifikation (Kennungen, T1-Quelle, Paradaten, RAW-Modus, Optionen), woher das T1 stammt, die erzeugten Dateien mit Größe und MD5, das Exportwerkzeug und seine Version |
| `t1.xml` | das von DPAC aufgenommene T1-METS, aus dem das T2 abgeleitet ist: nötig, um den Delta-Vergleich zu wiederholen (jede im T2 zitierte T1-Datei muss dieselben SIZE und CHECKSUM behalten); die App verwendet es von selbst, wenn jemand das ZIP prüft |
| `METS_<praefix>.xml` | Kopie des gelieferten T2-METS |
| `METS_<praefix>_RELAZIONE_SETUP-ACQUISIZIONE.pdf`, `METS_<praefix>_RELAZIONE_ELABORAZIONE.pdf` | Kopien der Paradaten-Dokumente, um sie ohne Öffnen des Pakets zu lesen |
| `artec-manifest.json` | (Artec-Modus) das Manifest der CLI: für jedes rohe PLY der Ursprungsscan, Frames gesamt und verwendet, HD/SD, MD5 und die Liste der Fotos |
| `inventario.txt` | eine Zeile pro Datei des Pakets: MD5, Größe, METS-Gruppe (STORAGE, RAW_3D, LOW, PREVIEW…), Pfad |
| `LEGGIMI.txt` | was der Ordner ist, Ergebnis und Kennungen des Pakets, die gefundenen Probleme und die obige Liste |

Ein Fehler blockiert das ZIP; eine Warnung nicht. Das Prüfpaket wird auch erzeugt, wenn ein Paket nur geprüft wird (ein Ordner oder ein von einem Dienstleister erhaltenes ZIP), neben der geprüften Datei.

## Das Prüfzertifikat

Besteht ein Paket die Prüfung, schreibt das Werkzeug ein PDF **außerhalb des Pakets**: die Identität des Pakets, SHA-256 und MD5 des METS und des ZIP, das vollständige Protokoll der Kontrollen mit ihrem Ergebnis, das Inventar der Dateien mit ihren Hashes. Die Paradaten-PDF sind nicht angehängt: sie liegen im gelieferten Paket und im Prüfpaket. Es ist das Dokument, das mit der Lieferung aufzubewahren ist.

## Die lokale API

Fenster und API teilen denselben Code. Die API lauscht nur auf dem PC (`http://127.0.0.1:47821/api/v1`, Port und optionales Token in den Einstellungen) und wird durch ein **OpenAPI-3.0**-Dokument beschrieben, das die App unter `/api/v1/openapi.json` bereitstellt und das hier heruntergeladen werden kann: [dpac-t2-openapi.json](/downloads/dpac-t2-openapi.json).

![Einstellungen: Hub-Zugang, lokale API mit dem OpenAPI-Vertrag, öffentlicher Validator, Standardwerte](/downloads/dpac-t2-impostazioni.png)

![Einstellungen: Monitoring und Support, Standardwerte und ungepackte Ordner mit den Namen der ZIPs](/downloads/dpac-t2-artec.png)

| Methode | Route | Zweck |
|---|---|---|
| GET | `/health` | Zustand der App |
| GET | `/openapi.json` | der API-Vertrag |
| GET | `/disks` | eingehängte Volumes und freier Platz |
| GET | `/artec/status` | ist die CLI `aec_artecViewer` nutzbar? (Pfad, Node, Version) |
| POST | `/artec/list` | listet Scans, Frames und Fotos eines Artec-Projekts |
| POST | `/build` | erstellt ein T2-Paket (Job) aus einer `BuildSpec` |
| POST | `/check` | prüft einen Ordner oder ein ZIP (Job, oder synchron mit `wait: true`) |
| POST | `/zip` | prüft und packt den Ordner eines Pakets (Job) |
| POST | `/acraw` | verpackt Rohdateien in einen `.acraw`-Container (Job) |
| POST | `/pdf/setup`, `/pdf/elaborazione` | erzeugt die beiden Paradaten-Berichte |
| GET | `/jobs`, `/jobs/{id}` | Zustand, Ergebnis und Ereignisse eines Jobs |
| GET | `/jobs/{id}/events` | dieselben Ereignisse als Server-Sent Events |
| GET, DELETE | `/packages`, `/packages/{id}` | das Register der erzeugten und fehlgeschlagenen Pakete |

Authentifizierung: standardmäßig keine; ist in den Einstellungen ein Token gesetzt, wird es als `X-Api-Token` oder als Bearer-Token gesendet. Jeder Pfad in den Anfragen ist ein Pfad auf dem PC, auf dem die App läuft.

### Die Build-Anfrage

```json
{
  "identity": {
    "codiceCantiere": "3D03CE05", "codiceLotto": "LDIG003", "pk": "PK0000002",
    "objid": "M489_XXXX",
    "dpacUuid": "6f1c2a3e-4b5d-4e6f-8a9b-0c1d2e3f4a5b",
    "title": "Titel des Werks", "inventory": "INV-1", "catalogId": "XXXX"
  },
  "t1": { "source": "file", "path": "/daten/t1/M489_XXXX.xml" },
  "paradata": {
    "setup":        { "mode": "generate", "data": { "id_oggetto": "...", "setup_acquisizione": "SETUP_#1" } },
    "elaborazione": { "mode": "generate", "data": { "operator": "...", "derivFile": "M489_XXXX_DRV.glb", "derivSoftware": "Blender" } }
  },
  "raw": { "mode": "folder", "folder": "/daten/raw/M489_XXXX", "extensions": ["ply"], "acraw": { "enabled": false } },
  "options": { "overwrite": true },
  "output": { "dir": "/Volumes/DISK/T2", "zip": true, "keepStaging": true }
}
```

- `t1.source` ist `file` oder `url` (mit `headers`).
- `paradata.*.mode` ist `generate` (aus den Daten), `file` (ein vorhandenes PDF, `path`) oder `none`.
- `raw.mode` ist `artec` (mit `raw.artec`: `projectPath` oder `projectS3Key`, `kind`, `scanGeometry`, `targetTotal`, `maxSize`, `onOversize`, `maxTotalSize`, `photos`), `files`, `folder`, `original` (mit `originalPath` und `originalVendor`) oder `none`; `raw.acraw.enabled` schaltet den offenen Container ein. Das Manifest der Artec-CLI bleibt in `verifica/artec-manifest.json`.

### Der Ablauf eines Jobs

```
POST /build                      -> 202 { "jobId": "..." }
GET  /jobs/{jobId}               -> { "job": { "status": "running|done|failed", "result": ... }, "events": [...] }
GET  /jobs/{jobId}/events        -> text/event-stream: progress, done, error
```

Fortschrittsereignisse tragen `step`, `percent` und `message`; das Ergebnis eines Builds trägt die Pfade des Ordners, des ZIP (mit Größe und MD5), des Prüfberichts und des Zertifikats. Eine synchrone Prüfung:

```
POST /check  { "target": "/Volumes/DISK/T2/3D03CE05_LDIG003_PK0000002_T2.zip", "wait": true }
-> 200 { "report": { "ok": true, "errors": 0, "warnings": 0, "items": [...], "certificatePath": "..." } }
```

Dieselben Vorgänge stehen auf der Kommandozeile zur Verfügung (`dpac-t2 build`, `check`, `zip`, `acraw`, `pdf-setup`, `pdf-elab`), mit demselben Code.

## Anleitung und KI-Support

Diese Seite ist die Anleitung der App: das Menü **Anleitung** öffnet sie im Browser. Dieselbe Anleitung als Markdown, gedacht als Kontext für einen KI-Assistenten, lässt sich hier herunterladen: [dpac-t2-guida.md](/downloads/dpac-t2-guida.md) (auf Italienisch).

Das Menü **Mit KI verbinden** bündelt alles, womit ein Assistent (Claude Code, Claude Desktop, ChatGPT) oder das AerariumChain-Team helfen kann, wenn etwas schiefgeht:

- **Diagnose für die KI exportieren**: eine Markdown-Datei (oder eine Kopie in die Zwischenablage) mit Umgebung, Einstellungen ohne Geheimnisse, fehlgeschlagenen Paketen mit ihren Problemen, dem Prüfbericht des gewählten Pakets, einer Notiz des Bedieners, den letzten Zeilen des Protokolls und der Anleitung. Nie die Dateien der Pakete. Dieselbe Schaltfläche steht bei jedem fehlgeschlagenen Paket.
- **MCP-Konnektor**: Die App ist ein lokaler MCP-Server (Model Context Protocol). Mit einem Klick verbindet sie sich mit Claude Code oder Claude Desktop, die Zustand, Pakete, Berichte und Protokoll lesen, eine Prüfung oder einen Build starten und das Problem live mit dem Bediener lösen können. ChatGPT braucht einen öffentlichen Server: dafür dient der Diagnose-Export.
- **Anleitung** (Link und Download) und **Support anfragen** (Anfrage an das Team mit dem Kontext der App).

![Mit KI verbinden: Diagnose, Anleitung, MCP-Konnektor, Support](/downloads/dpac-t2-ai.png)

## Updates, Monitoring und Support

Die App kommuniziert über den Hub mit dem AerariumChain-Manager (manager.aerariumchain.com), mit einer Installations-ID und, wenn der Bediener angemeldet ist, mit seiner Sitzung:

- **Updates**: Beim Start und alle sechs Stunden prüft sie, ob eine neuere Version veröffentlicht wurde; wenn ja, lädt sie diese im Hintergrund und die Seitenleiste zeigt „Update X“ mit dem Fortschritt und der Schaltfläche Neu starten und aktualisieren (die Installation erfolgt auch beim Beenden). AerariumChain kann eine Version als verpflichtend markieren oder das Update einer Installation vom Manager aus erzwingen: Die App installiert es selbst, sobald kein Auftrag läuft.
- **Monitoring**: Für jedes erstellte Paket sendet sie einen Bericht mit Kennungen (Paket, Präfix, DPAC-UUID, Werk, Hive), dem Ergebnis der Prüfung mit den gefundenen Problemen, Hash und Größe des ZIP, Zählern (Paradaten, PLY, Fotos, T1-Bilder), Exportwerkzeug und Dauern. Nie die Dateien des Pakets. Ereignisse werden offline gesammelt und bei der ersten Verbindung gesendet; abschaltbar unter Einstellungen → Monitoring.
- **Support**: „Support anfragen“ in der Seitenleiste öffnet eine Anfrage an das AerariumChain-Team mit App-Version, System, CLI-Status und den letzten Zeilen des Protokolls; die Antwort geht an die angegebene E-Mail.

## Voraussetzungen und Verteilung

- macOS 11 oder neuer (Apple Silicon oder Intel) oder Windows 10/11 64-Bit; keine weitere Software nötig (die Paradaten-PDF erzeugt das Werkzeug).
- Platz auf der Zielfestplatte für die Rohdaten und für das ZIP.
- Ein Konto des AerariumChain Hub mit aktiver Lizenz und eine Internetverbindung mindestens alle 72 Stunden.
- Die CLI `aec_artecViewer` für den Export aus Artec-Projekten ist in die App eingebaut (beim Kompilieren aus ihrem eigenen Repository übernommen) und läuft auf der Laufzeit der App: nichts zu installieren.

Der Installer wird mit einem lizenzierten Konto aus dem Hub heruntergeladen. Für eine Lizenz oder Unterstützung [kontaktieren Sie uns](https://aerariumchain.com/de/contact/).
